Jugendfreizeit 2015

Jugendfreizeit 2015

Auch dieses Jahr war die Jugendgkapelle, sowie Jugendgruppe, mit 53 Musikern auf der Fuchsfarm in Albstadt-Onstmettigen. Um 12 Uhr ging es am Samstag, den 23.5. mit dem Reisebus los Richtung Alb. Dort angekommen, bezogen alle erstmal die Schlafsäle und hatten danach Zeit, um sich aus einer alte Unterhose ein Namensschild zu basteln. Als Tradition wird diese bei jedem Essen auf dem Kopf getragen. Nach dem Abendessen konnte man an unserem Quizabend sein Wissen in vielen verschiedenen Bereichen, wie Tierreich, Märchen, sowie Fufa und Musik, oder auch MVP und Sport unter Beweis stellen. Nachdem es allmählich dunkel wurde, stand als nächster Programmpunkt das Nachtgeländespiel auf dem Tagesplan. Hierfür zogen sich alle möglichst dunkel an, damit man nicht so schnell erkannt werden konnte. So versuchte man nun als Dealer seine „Ware“ zu tauschen und als Bulle möglichst viele davon ins Gefängnis zu bringen. Nachdem ein Sieger gekührt wurde, war es für die meisten auch schon Schlafenszeit.
Mit unserem traditionellen Kanon „Vom Aufgang der Sonne…“ wurde das Frühstück am Sonntag Morgen eröffnet. Da der Sonntag als trockenster Tag in dieser Woche galt, fand das Geländespiel heute statt. Nach einer kurzen Gesamtprobe machten wir uns in 4 Gruppen auf den Weg in eine Zeitreise. Es ging zurück in unsre früheste Kindheit mit „Benjamin Blümchen“, aber auch einen Sprung in die Zukunft durften wir wagen. Unterwegs musste jede Gruppe Gegenstände sammeln um sich einen Iguanodon-Dinosaurier zu basteln. Eine weitere Aufgabe bestand darin, sich einer Epoche zuzuordnen und ein Lied auf die Melodie von „Biene Maja“ zu dichten. Manche Gruppe sah sich hierbei in der Gründungszeit von Poppenweiler mit Graf Bobo, andere im Jumbiläumsjahr 2058 auf dem Ochstenfest. Wieder zurück in der Fufa angekommen erwarteten uns Spaghetti Carbonara zum Abendessen. Hierbei stellte sich unser neues Spiel als sehr lustig heraus. Zu Beginn der Freizeit zog jeder eine Aufgabe die er über die Freizeit machen soll. Zum Beispiel gab es einige, die beim Essen auf dem Stuhl stehen sollen, oder beim Essen nur die Finger benutzen durften. Andere mussten Lieder anstimmen, oder Selbstgespräche führen. Satt wurde zum Glück jeder. So konnte man sich mit etwas Schlaf auf den nächsten Tag vorbereiten.

Der Montag wurde als reiner Probetage genutzt und gab uns die Möglichkeit die neuen Stücke für das Jugendkonzert im November zu festigen. Um die einzelnen Stimmen besser üben zu können, fand man sich in den jeweiligen Registern zusammen. Proben macht hungrig! Somit freute sich jeder auf das Mittagessen, Geschnetzeltes mit Spätzle und Salat. Mit vollem Magen wurde am Nachmittag in einer Gesamtprobe, das umgesetzt, was in den Registerproben erarbeitet wurde. Am Abend erwartete uns ein Musikquiz, bei dem für jeden was dabei war. In aufgeteilten Gruppen konnte man in den unterschiedlichen Kategorien wie z.B. Serien, Charts, Nationalhymnen oder Filmmusik punkten. Die Auswertung wurde auf den nächsten Tag verlegt. So ging es voller Vorfreude auf die Siegerehrung ins Bett.

Am Dienstag, den 26.05.15 war unser „Bayrischer Tag“. Nach den Registerproben am Vormittag stimmte uns das Weißwurstmittagessen in den Tag ein. Im Anschluss fand man sich, dem Motto getreu, zu einer Marschprobe zusammen. Nach ein paar Startschwierigkeiten, im Gleichschritt zu laufen und dabei noch sein Intrument zu spielen, hatten wir bald den Dreh raus und waren eine Stunde marschierend unterwegs. So konnte manch einer den „Bozner Bergsteigermarsch“ schon auswendig, als wir wieder an unserer Fufa ankamen.

Am Nachmittag testeten wir die Wies’ntauglichkeit der Gruppen an veschiedenen Stationen. Wer wusste am meisten Fragen zu Bayern bei dem Spiel „Eins, Zwei, oder Drei“, welche Gruppe hat am schnellsten die Brezeln mit verbundenen Augen von der Schnur gegessen, oder wie viele Wörter hat man erraten beim Tabu spielen mit Korken im Mund? Aufgabe jeder Gruppe war es dabei, ihren eigenen Wies’nkönig zu benennen. Bevor das Abendessen mit „Strammem Max“ stattfinden konnte, musste der Raum, gemäß der Wie’n, hergerichtet werden. Es wurden fleißig Biertischgarnituren aufgestellt und im Bayernlook dekoriert. Auch wir Musiker schmissen uns in Schale und kleidetetn uns dem Motto getreu in Tracht, oder mit etwas Karriertem. Nach dem Abendessen durften nun die ernannten Wies’nkönige oder Königinnen gegeneinander antreten. Im Armdrücken, beim Maßkrugstemmen und Nageln stellte sich schnell heraus, dass Janik unser stärkster Wies’nkönig ist. Nun war die Wies’n eröffnet. Jeder bekam eine Nummer auf einem kleinen Herz, damit man anonyme Nachrichten an eine Person auf Zettelchen schreiben konnte. Eine gute Chance sich Komplimente zu machen, sich bei einer Freundin für die tolle Freundschaft zu bedanken, oder sich zum Tanzen zu verabreden. Auch um seinem Liebhaber, beim alljährlichen „Liebhaberspiel“, eine Freude zu machen, nutzen viele die Nachrichtenwand. Nun schwingte jeder sein Tanzbein beim Dico Fox. Wer es noch nicht konnte, ließ es sich von jemandem beibringen. So tanzte man mal mit Jüngeren, mal mit Älteren. Die Stimmung war super und keiner wollte um 12 Uhr ins Bett. Doch für die meisten war es wieder ein sehr ereignisreicher und anstrengender Tag, der zu Ende ging.

Unser Mittwoch (27.05.15) begann für alle, wie immer, mit einem leckeren Frühstück. Nachdem wir uns mit sämtlichen Käse-, Wurst- oder Marmelade-Kreationen gestärkt hatten, konnte unsere letzte Registerprobe auf der Freizeit stattfinden. Am Nachmittag wurde ein Sport-Quiz vorbereitet. In mehreren Gruppen durften wir verschiedene Stationen durchlaufen. Ein Parcours musste auf Zeit mit einem Fußball druchlaufen werden. Allerdings mit der Schwierigkeit, sich mit einem Partner einen Fuß zusammenzubinden. Bei einer anderen Station musste man Matheaufgaben lösen und das Ergebnis mit seinem eigenen Körper darstellen. Bei einer letzten Aufgabe konnten wir unser Wissen bei einem Quiz unter Beweis stellen. Nicht nur Wissensfragen, sondern auch Schätzfragen mussten bewältigt werden. Um Zeit für die Auswertung zu haben, wurde die Siegerehrung auf nach dem Abendessen verlegt. Damit unser geplantes Lagerfeuer am Abend stattfinden konnte, musste erst einmal Holz gesammelt werden. Jeder ging auf die Suche und packte mit an. So konnte man bald das erste Fleisch und die ersten Würste auf den Grill legen. Am Abend fanden wir uns am Lagerfeuer zusammen, um zu singen und sich über die letzten Freizeittage auszutauschen.

Nach einer kurzen Nacht war auch schon wieder der Abreisetag da. Ein ausgiebiger Brunch stärkte uns für die bevorstehende Aufräum- und Putzaktion der komletten FuFa. Die Schlafräume mussten durchgefegt und die Betten wieder ordentlich zusammengelegt werden, die Bäder wurden nass rausgewischt und auch die Küche sowie der Gruppenraum mussten wieder auf Vordermann gebracht werden. So hatte jeder seine Aufgabe, die er bis zur Abfahrt erledigen musste. Nachdem nun alle ihre Koffer gepackt hatten und die FuFa abnahmefähig war, konnten wir gemütlich die Heimreise antreten. Im Bus wurde nun noch das Liebhaberspiel aufgelöst und manch einer war überrascht wer sich die Mühe für kleine Geschenke oder Gedichte gemacht hat. Am späten Nachmittag erreichten wir dann wieder unser Poppenweiler und wurden herzlichst von allen Eltern empfangen.
Ein großes Danke geht an alle unsere Leiter für ihre große Mühe, an die Küche für das spitze Essen und auch an unsere Jugend im Musikverein, ohne die die Freizeit nicht stattfinden kann.

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